15 – Glocken

Tausende Kirchenglocken wurden in den beiden Weltkriegen eingeschmolzen, um an Metall zur Herstellung von Geschosshülsen zu kommen. Im Ersten Weltkrieg lagerten 67.500 Glocken auf Glockenfriedhöfen, darunter auch die Eisentaler Kirchenglocken.

1926 gab es dann vier neue Glocken für die St. Matthäuskirche. „Das neue Geläute weist die vertraglich festgesetzte harmonisch melodische Disposition f as b c auf. Ich finde den Klang rein, frisch, kräftig und rund, voll angenehm und weich“, so Glockeninspektor Steinhart in seinem Gutachten.

14 Jahre später wurden auch diese Glocken eingeschmolzen. 1948 finanzierten die Eisentäler wieder neue, die von der Briloner Glockengießerei am Gasthaus Rebstock ankamen und in einem Umzug durchs Dorf gefahren wurden.