In der Vorbergzone wurden vielerorts Steine abgebaut für den Haus- oder Wegebau. Die Steinlochergasse ist ein historischer Hohlweg, der vermutlich an einem Steinbruch vorbeiführte.
In der „Beschreibung vom Stab und Bezirk des Fleckens Bühl 1598“ heißt es: „Der weyset zur rechten Handt umbhin auf den Weg, so aus dem Steinloch geht, dan alls denselbigen Weg durch das Steinloch für (führt) ufhin, bıs zu Danıel Ackhers Büne.“
Die Steinlochergasse wurde 1969 bei der Rebflurbereinigung so belassen, man hätte zu viel Material zum Auffüllen benötigt, und direkt dahinter begann die Gemarkung Bühl.
Am Auslauf der Steinlochergass befand sich lange Zeit die Sandgrube vom „Gnaze Sepp“.
