Rieslingweg

Wer hat den Riesling erfunden? Wo wächst eigentlich der Betschgräbler? Was bedeutet Gräbich? Warum landeten die Eisentaler Kirchenglocken auf dem Glockenfriedhof? Was hat es mit der Sage vom Kreutzbuckel auf sich? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet der neugestaltete Rieslingweg in Eisental.

25 Infotafeln gibt es entlang des 6 km langen Wanderweges. Die bisherige Wegführung des Rieslingweges wurde etwas geändert und führt mehr durch den Ortsteil Müllenbach, damit die Alte Vogtei und die Wendelinuskapelle sowie der Gemischtwarenladen „s’Kremers Bergl“ und die Trappsgasse mit eingeschlossen sind. Wein und Dorfgeschichte werden im neuen Rieslingweg vermittelt. Zwei Startpunkte wird der Rieslingweg haben: einen auf dem Eisentäler Trottenplatz und den anderen direkt an der Affentaler Winzergenossenschaft.

Der Weinbau – insbesondere der Riesling – prägt die kulturelle Identität von Eisental und der Region. Dies will der Heimatverein in Wort und Bild, aber auch in Videos zeigen. Über QR-Codes auf den Infotafeln lassen sich zusätzliche Informationen abrufen; darunter Ausschnitte aus den Eisental-Filmen. Alte Fotos und Luftaufnahmen werden zeigen, wie sich Landschaft und Dorf verändert haben. So wird Heimatgeschichte lebendig und erwanderbar. Mit dem neuen Konzept, das bereits beim Rotweinweg erfolgreich angewandt wurde, hofft der Heimatverein Eisental verstärkt ein weintouristisches Publikum und Tagesausflügler ansprechen, aber auch Familien, Schulklassen und Gruppen, die regionale Kultur erleben möchten. Auf dem Rieslingweg können auch Eisentälerinnen und Eisentäler ihre Heimat neu entdecken.